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Geschichte der Bavaria Film Werkfeuerwehr

Schon während des zweiten Weltkrieges wurde die Feuerwehr der Bavaria Filmkunst ins Leben gerufen. Allerdings schlief der Gedanke eine Feuerwehr zu unterhalten schnell wieder ein.



Brand der Filmhalle 8

1949

Im Jahre 1949 kam es zu einem verheerenden Großbrand. Die Filmhalle 8 brannte nach einer Verpuffung bis auf die Grundmauern nieder. Daraufhin wurde schnell klar dass es von Nöten sei, eine eigene Werkfeuerwehr zu unterhalten.

Die Geschäftsleitung der Bavaria Filmkunst GmbH setzte sich mit der Münchner Berufsfeuerwehr zusammen. In kürzester Zeit stellte man eine schlagkräftige Feuerwehr bestehend aus 24 Mann zusammen. All diese Männer hatten bereits mehrjährige Erfahrung auf dem Gebiet des Brandschutzes. Mit der Wehrleitung wurde der Brandmeister Hans Weiß beauftragt.






Tragraftspritze

In der Anfangszeit war die Wehr in Besitz einer fahrbaren Kraftspritze. Schlauchmaterial, Strahlrohre, Verteiler, Hydrantenschlüssel und eine Leiter rundeten das Equipment ab.

Die persönliche Schutzausrüstung war zu dieser Zeit eher spartanisch. Sie bestand aus einem langen schwarzen Feuerwehr-Ledermantel der Wehrmacht, einem Stahlhelm, einem Feuerwehrgurt mit Axt und Notnagel und den kniehohen Lederstiefeln.

Nach kurzer Amtszeit schied der Kommandant Hans Weiß aus familiären Gründen von der Werkfeuerwehr aus und übernahm dann die Leitung der Flughafenfeuerwehr München Riem. Als Ablösung kam Oberbrandmeister August Stadel von der Berufsfeuerwehr München.



Magirus TLF 25

1956

Im Jahre 1956 löste ein neues TLF 25 von Magirus die Tragkraftspritze ab.



Presseerklärung

Am 1. August 1956 brannte das Studio 2 bis auf die Grundmauern nieder und verursachte einen Schaden von rund 1 Millon DM. Der Feuerschein war sogar in der Stadt München zu sehen.

Der Großbrand entstand 2 1/2 Stunden nach Drehschluss des Carlton-Films "Der Bettelstudent", dess letzte Aufnahmen unter der Regie von Werner Jacobs in Halle 2 gedreht wurden. "Wertvolle technische Einrichtungen der Bavaria sowie die Großdekoration des Films wurden Opfer der Flammen", hieß es in der Pressemitteilung vom 2. August 1956. Personen kamen bei dem Brand nicht zu Schaden.






Brand von Studio 2

1957

1957 wurden zum Schutz der Wehrleute die ersten Atemschutzgeräte angeschafft. Von nun an war es möglich, einen gezielten und viel effektiveren Innenangriff zum schnelleren Löschen von Bränden vorzunehmen.

1963

1963 übernahm Herr Gassner das Amt des Kommandanten.


Bis 1965

Nach und nach wurde auf den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz ein großes Augenmerk gerichtet.

Folgende Bilder zeigen die Brandverhütung in Arbeitsstätten um das Jahr 1965.









TLF 16/25 aus dem Jahr 1966

1965-67

1965 kam es von der Kreisbrandinspektion zu einer neuen Begehung, bei der festgestellt wurde, dass das TLF 25 den Anforderungen nicht mehr genügt.

Aufgrund der neuen Auflagen stellte die Bavaria 1966 ein neues TLF 16/25 in den Dienst. Das Fahrzeug wurde unseren Anforderungen entsprechend ausgestattet.

Außerdem wurde die schnellere Alarmierung der Werkfeuerwehr durch 76 Brand- Druckknopfmelder auf dem Gelände sichergestellt. Acht Feuerwehrmänner wohnten in Unterkünften auf dem Werksgelände, die teilweise über direkt gekoppelte Alarmglocken zum Einsatz gerufen wurden. Zusätzlich wurden zwei Alarmsirenen auf Dächern installiert.

Im Jahre 1967 waren unter der Leitung von Phillip Gassner noch 16 hauptamtliche Wehrmänner in der Werkfeuerwehr tätig.

1973-75

1973 wurde Bodo Koch zum Kommandanten ernannt. Während seiner Amtszeit schrumpfte die Mannschaftsstärke bis auf eine Mindestbesetzung zusammen. 1975 bestand die Werkfeuerwehr nur noch aus 11 Mann.

1980

1980 übernahm Herr Graf die Truppe, die er bis 1995 anführte.

1990

Am 28. März 1990 kam es durch einen technischen Defekt zu einem Millionenbrand. Das Dachgeschoß der Filmvilla (Jugendstilhaus) und der 1. OG. wurden ein Raub der Flammen. Alarmiert wurde auch die Feuerwehr Grünwald, die unsere Werkfeuerwehr beim Kampf gegen die Flammen unterstütze.



Brand des Gefängnisses in der Münchner Straße

1994

Am 24. Juni 1994 kam es durch einen elektrischen Defekt zu einer Brandkatastrophe in einer Kulissenstraße. In der Münchner Straße/Löwengrube brannte das Gefängnis komplett nieder und drei weitere Häuser wurden Stark in Mitleidenschaft gezogen. Kurzzeitig brach die Löschwasserversorgung zusammen. Die Feuerwehren Grünwald, Straßlach, Oberhaching, Taufkirchen, Unterhaching, und die Berufsfeuerwehr München wurden zur Unterstützung angefordert. Der Sachschaden belief sich auf geschätzte 2-3 Millionen DM.







Sonderlöschfahrzeug mit fest eingebauter CO² Löschanlage

1995

1995 kam es zu einem Schwel- bzw. Zwischendeckenbrand eines einstöckigen Modulgebäudes von RTL 2. Durch das schnelle und gewandten Eingreifen der Werkfeuerwehr konnte eine Ausbreitung des Brandes auf die Computeranlagen und das Notmodem verhindert werden.

Die Leitung des Einsatzes hatte unser frisch gekrönter Kommandant Alfred Spitzer, der von nun an die Werkfeuerwehr leitete.

Zu dieser Zeit hatten wir noch nicht das geeignete Löschmittel für Elektrobrände.

Daraufhin wurde im Mai 1995 zur effektiveren und rückstandsfreien Brandbekämpfung bei Computeranlagen des Sendezentrums ein Sonderlöschfahrzeug mit fest eingebauter CO² Löschanlage angeschafft.



TLF 16/25 mit Zusatzbeladung THL

2000

Im April 2000 wurde ein neues TLF 16/25 mit Zusatzbeladung THL in den Dienst gestellt und löste somit das alte Tanklöschfahrzeug ab.



Das neue Mehrzweckfahrzeug

2001

Im Jahre 2001 wurde unser Mehrzweckfahrzeug bei einer Veranstaltungswache durch einen Pulverlöscher schwer verwüstet.

Nachdem der Verursacher dank der guten Ermittlungstätigkeit der Polizei überführt wurde, konnte im März 2002 ein neues Mehrzweckfahrzeug angeschafft werden.


2002

Im August 2002 war es nun endlich soweit. Aus alt mach neu...
Das neue Feuerwehr-Gerätehaus wurde fertig gestellt.



2010

Im April 2010 konnten zwei neue Fahrzeuge beschafft werden. Als Ersatzbeschaffung ein neues MZF auf MB Vito und einen Versorger auf VW Caddy.

Juli 2016

Zum 1. Juli 2016 übernahm Helmut Mötsch die Leitung der Werkfeuerwehr

© Bavaria Film GmbH
 
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